Hintergrund

Unsere Geschichte

Wie diese Workshop-Reihe entstanden ist, was uns dazu gebracht hat und was wir damit wollen, ganz transparent.

Gespräch das zur Entstehung der Workshop-Reihe geführt hat
Der Anfang

Es begann mit einer Frage, die niemand beantworten konnte

Eine Bäckerei in Düsseldorf wollte eine Fachkraft einstellen. Die Inhaberin hatte noch nie jemanden eingestellt. Sie wusste nicht, wie man eine Stellenanzeige schreibt, die nicht wie ein Formular aus den Neunzigern klingt. Sie wusste nicht, was sie im Gespräch fragen darf und was sie lieber lässt. Sie wusste nicht, wie man ein Angebot formuliert, das klar ist und nicht sofort nachverhandelt wird.

Also fragte sie nach. Aber die Antworten, die sie bekam, waren entweder zu allgemein, zu teuer oder einfach nicht für jemanden gedacht, der einen Betrieb mit fünf Leuten führt. HR-Beratungen arbeiten mit Konzernen. Personalvermittler nehmen Provision. Ratgeberliteratur ist meistens für Personalverantwortliche geschrieben, nicht für Inhaberinnen, die das nebenbei machen müssen.

Aus dieser Lücke entstand die Idee zu dieser Workshop-Reihe.

Was wir nicht sind

Keine Personalvermittlung. Keine Beratung.

Das ist wichtig zu verstehen, weil es den Unterschied macht. Wir vermitteln keine Kandidaten. Wir schauen uns keine Bewerbungsunterlagen an. Wir beraten nicht in Einzelfällen. Was wir tun, ist Wissen strukturiert vermitteln, damit Inhaberinnen und Inhaber den Prozess selbst durchführen können, und zwar mit mehr Klarheit als ohne diese drei Abende.

Transparenz über Methode

Wir erklären, warum wir Dinge so empfehlen, wie wir sie empfehlen. Nicht "vertrauen Sie uns", sondern "hier ist die Logik dahinter". Wenn etwas auf einer öffentlichen Quelle basiert, benennen wir sie.

Kein Anspruch auf Vollständigkeit

Einstellungsprozesse haben rechtliche Aspekte, die ein Anwalt besser kennt als wir. Das sagen wir auch. Die Workshops ersetzen keinen Rechtsbeistand, sie geben Orientierung auf Basis öffentlich zugänglicher Informationen.

Kleine Gruppen aus gutem Grund

Wenn dreißig Menschen in einem Webinar sitzen, werden keine echten Fragen gestellt. In kleinen Gruppen schon. Die Begrenzung ist kein Marketingtrick, sondern eine inhaltliche Entscheidung.

Düsseldorf als Standort, online als Format

Wir sind in Düsseldorf ansässig, die Workshops sind aber online. Das ermöglicht Teilnahme auch aus anderen Regionen, ohne dass jemand anreisen muss. Format und Inhalt passen zusammen.

Entwicklung

Wie die Workshops entstanden

Schritt 1
Gespräche mit Betroffenen

Interviews mit Inhaberinnen und Inhabern kleiner Betriebe, die ihren ersten Einstellungsprozess hinter sich hatten. Was war schwierig? Was hätten sie gebraucht? Keine Umfrage, echte Gespräche.

Schritt 2
Quellen prüfen

Welche öffentlich zugänglichen Informationen gibt es? BMAS-Seiten, Informationen zum AGG, Veröffentlichungen zur Arbeitnehmerüberlassung. Nichts erfunden, alles überprüfbar.

Schritt 3
Inhalte strukturieren

Was gehört zusammen? Was kann man in einem Abend behandeln, ohne zu hetzen? Welche Reihenfolge ergibt Sinn? Das Format wurde mehrfach überarbeitet.

Schritt 4
Materialien entwickeln

Arbeitsmaterialien, die Teilnehmende wirklich verwenden können. Keine generischen Templates, sondern auf den kleinen Betrieb zugeschnitten und anpassbar.

Heute
Workshop-Reihe in kleinen Gruppen

Drei Abende online, kleine Gruppen, konkrete Inhalte. Das Angebot wird weiterentwickelt auf Basis von Rückmeldungen der Teilnehmenden.