Ihr erstes Einstellungsgespräch
richtig führen.
Drei Abende online. Konkret, ehrlich, ohne HR-Sprech. Für Inhaberinnen und Inhaber kleiner Betriebe, die zum ersten Mal jemanden einstellen.
Kein HR-Service. Kein Kurs, der Monate dauert.
Viele Inhaberinnen und Inhaber kleiner Betriebe stehen irgendwann vor derselben Situation: Die erste Einstellung steht an, und man hat keine Personalabteilung, die das übernimmt. Man ist Handwerker, Gastronomiebetreiberin, Einzelhändler oder Dienstleisterin, nicht Recruiter.
Diese Workshop-Reihe erklärt, wie der Prozess funktioniert. Drei Abende, online, mit konkreten Themen. Was schreibt man in eine Stellenanzeige, damit sich tatsächlich passende Menschen melden? Welche Fragen im Interview helfen wirklich weiter? Was darf man fragen, was nicht? Wie formuliert man ein Angebot, das fair und klar ist?
Keine Theorie ohne Praxis. Keine Folien ohne Inhalt. Kein Kauf von Dienstleistungen, kein Personalvermittlungsangebot.
Zu den ArbeitsmaterialienWas in jedem Modul behandelt wird
Jeder Abend ist in sich abgeschlossen und behandelt einen konkreten Schritt im Einstellungsprozess.
Stellenanzeigen, die nicht nach Roboter klingen
Wie beschreibt man eine Stelle so, dass sich die richtigen Menschen angesprochen fühlen? Welche Sprache funktioniert in kleinen Betrieben besser als Konzernformulierungen? Was muss rein, was kann weg? Wir schauen uns echte Beispiele an und arbeiten an konkreten Formulierungen.
Interviewfragen, die etwas verraten
Die meisten Fragen in Vorstellungsgesprächen beantworten Bewerber so, wie sie denken, dass man es hören möchte. Wir besprechen, welche Fragen tatsächlich Einblick geben, wie man auf Antworten hört und was man aus dem Gespräch mitnehmen kann, das über den Lebenslauf hinausgeht.
Rechtliches und faires Angebot
Was darf man im Gespräch fragen, was ist nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz problematisch? Informationen dazu werden auf Basis öffentlich zugänglicher Quellen des BMAS besprochen. Und: Wie formuliert man ein Angebot, das klar ist und keine falschen Erwartungen weckt?
Online, abends, klein gehalten
Alle drei Abende finden online statt. Die Gruppen sind bewusst klein gehalten, damit echte Fragen besprochen werden können. Zwischen den Abenden gibt es Arbeitsmaterialien, die man für die eigene Situation anpassen kann. Kein Zertifikat, kein Abschluss, nur anwendbares Wissen.
Der Prozess dahinter
Die Workshop-Inhalte folgen der Reihenfolge, in der ein Einstellungsprozess in der Praxis abläuft. Man beginnt nicht mit dem Gespräch, sondern damit, wen man überhaupt sucht und wie man das nach außen kommuniziert.
Jeder Abend schließt mit konkreten Werkzeugen ab, die man direkt verwenden oder anpassen kann. Vorlagen, Fragenkataloge, Checklisten. Alles auf den kleinen Betrieb zugeschnitten, nicht auf eine Konzernpersonalabteilung.
Von der Idee bis zur Entscheidung
Kurze Vorbereitung: Was ist die Stelle, die ich besetzen möchte? Was hat bisher nicht funktioniert? Ein einfaches Arbeitsblatt hilft, das vor Abend 1 zu klären.
Wir schauen uns an, wie eine ehrliche, lesbare Stellenanzeige aufgebaut ist. Keine Bullshit-Formulierungen, keine Konzernsprache. Was kleine Betriebe anders machen können und warum das oft ein Vorteil ist.
Welche Fragen geben Einblick? Wie hört man gut zu? Wie entscheidet man, ob jemand passt, ohne sich nur von einem ersten Eindruck leiten zu lassen?
Was ist beim AGG und Frageverboten zu beachten? Wie schreibt man ein Angebot, das klar ist und keine Missverständnisse produziert? Besprechung auf Basis öffentlicher BMAS-Informationen.
Alle Teilnehmenden erhalten die Arbeitsmaterialien aus den drei Abenden zum Mitnehmen. Checklisten, Fragenkataloge, Vorlagen. Anpassbar, kein Einheitsbrei.
Was besprochen wird
Wie man beschreibt, was man wirklich sucht, ohne in Floskeln zu verfallen. Inklusive Plattformwahl und Reichweite.
Fragen, die Antworten provozieren, die über den Lebenslauf hinausgehen. Situationsfragen, Verhaltensfragen, offene Fragen.
Was man laut AGG nicht fragen sollte und warum. Informationen auf Basis öffentlicher BMAS-Quellen, kein Rechtsrat.
Wie man ein klares Angebot schreibt und wie man Bewerber respektvoll absagt. Beides wird unterschätzt.
Warum diese Workshops entstanden sind
Die Idee kam aus konkreten Gesprächen mit Inhaberinnen und Inhabern kleiner Betriebe, die zum ersten Mal eingestellt haben und sich im Nachhinein gewünscht hätten, besser vorbereitet gewesen zu sein. Nicht auf komplizierte HR-Theorie, sondern auf das, was wirklich passiert, wenn man jemandem gegenübersitzt und entscheiden muss.
Die Workshops sind keine Unternehmensberatung und keine Personalvermittlung. Sie sind ein strukturierter Rahmen, um Wissen zu vermitteln, das man sonst mühsam zusammensuchen müsste.
Düsseldorf als Standort, online als Format. Kleine Gruppen, damit echte Fragen Raum haben.
Kein HR-Service, keine Vermittlung, keine Beratung in Einzelfällen.Platz in der Workshop-Reihe anfragen
Schreiben Sie uns kurz, welchen Betrieb Sie führen und wann Sie planen einzustellen. Wir melden uns mit Terminen und weiteren Infos.
Was für kleine Betriebe konkret relevant ist
Lesen Sie, welche Situationen in den Workshops besprochen werden und ob das Angebot zu Ihrem Betrieb passt.